Kavpersaz
New Anatolian Traditionals

Die Instrumentierung des Quartetts lässt zunächst traditionelle Musik aus Anatolien vermuten. Der Ensemblename Kavpersaz setzt sich aus jeweils einer Silbe von markanten Instrumenten zusammen: wie die Hirtenflöte Kaval, eine Vielfalt von Perkussionsinstrumenten wie die kurdische Rahmentrommel Erbane, die Vasentrommel Darbuka und die anatolische Davul sowie die Langhalslaute Saz.

bye bye brasil
Chanson-Brasil-Jazz

Auf Wiedersehen Brasilien?! Träumt nicht fast Jeder von Brasilien, Sehnsuchtsort und Projektionsfläche vieler Tagträume? Unabhängig voneinander zog es die beiden Musiker Kristina Müller und Kostia Rapoport erst vor kurzem nach Berlin, wo sie sich zu dem deutsch-russischen Duo bye bye brasil zusammenfanden, das herzer- wärmenden, zarten, erfrischenden ChansonBrasilJazz macht. Beide sind ausgebil- dete Musiker und wirkten bereits in verschiedenen Musikprojekten mit. Kristina van de Sand (Gesang & Geige) singt die portugiesischen Texte mit Leichtigkeit, das Klavierspiel von Kostia Rapoport (Klavier) schmiegt sich harmonisch an.

Mit bye bye brasil, so sagen sie selbst, möchten sie uns in unbekannte Weiten der brasilianischen Musik entführen, fern von Klischees, Trompeten oder 80-köpfigen Samba- truppen. Sie wollen ihre ganz eigene Interpretation brasilianischer Musik zeigen.

Kristina van de Sand Gesang, Geige, Perkussion • Kostia Rapoport Klavier, Gesang, Melodica

Uwaga!
Vielharmonische Klänge

Alles begann mit zwei Duos und ihrer gemeinsamen Schnittmenge: Die Geiger Maurice Maurer und Christoph König „teilten“ sich lange Zeit den Akkordeonisten Miroslaw Tybora als Duo-Partner. Der Weg zu einem gemeinsamen Trio war also sehr naheliegend. „Uwaga!“ heißt: „Achtung!“.

Gleich der erste Auftritt der vitalen Formation bestätigte mit seinen Begeisterungsstürmen die Berechtigung des Bandnamens. Im Herbst 2007 komplettierte sich das Trio mit Markus Conrads am Bass zu seiner Idealbesetzung. Aus den unterschiedlichen Erfahrungen der vier Musiker entstand ein vielseitiges Repertoire. Bekannte Stücke werden in einem überraschenden Arrangement präsentiert. Uwaga! vereint scheinbar unvereinbare Gegensätze: die Ernsthaftigkeit der Klassik mit dem ungezügelten Temperament traditioneller Zigeunermusik, die emotionale Tiefe des Tangos mit der lebhaften Spontaneität des Jazz.

Schnell wurde aus dem Geheimtipp Uwaga! eine feste Größe im Ruhrgebiet – mit Präsenz auf Festivals, bei Museumsnächten und in diversen Theatern und Clubs. Ein Schwerpunkt ihrer Konzertreisen ist Polen – Ursprungsland des Bandnamens und Heimat des Akkordeonisten. Mittlerweile gastierte das Quartett auch in China, Russland und Frankreich.

Maurice Maurer Geige • Christoph König Geige • Miroslaw Tybora Akkordeon • Markus Conrads Bass

Cyminology
Jazz trifft persische Lyrik

Als zweifache Preisträger des Jazz & Blues Award Berlin sind Cyminology auf verschiedenen Touren bereits fast um die halbe Welt gereist, um ihre wunderbare Mischung aus klassischem Jazz und persischem Gesang zu präsentieren. Das auf einander eingespielte Quartett mit persischen, indischen und deutschen Wurzeln erschafft mit seinen Klangkompositionen Bilder und Phantasien, die die Zuschauer verzaubern. Cymin Samawatie, Sängerin und Mitgründerin der Band, schreibt auch eigene Gedichte, für die sie sich neben der Lage in ihrem Heimatland, dem Iran, ihren eigenen Erfahrungen und Gedanken ebenso von den großen persischen Dichtern wie Rumi, Hafis und Khayyam inspirieren lässt. Sanft und zum Teil melancholisch mutet Cyminologys Musik an, und doch scheuen sie kleine Ausflüge zu zeitgenössischem Rock und Pop keineswegs.

Cymin Samawatie Gesang • Benedikt Jahnel Klavier •
Ralf Schwarz Kontrabass • Ketan Bhatti Schlagzeug, Perkussion.

Duo Santoor
Iranische Saitenphantasien

Der Santoor ist eine alte persische Form der Zither, verwandt mit dem Hackbrett, dem ungarischen Cymbal und dem griechischen Santouri. Die bis zu 72 Saiten werden mit schmalen Holzschlegeln angeschlagen. Er gilt in der iranischen Kunstmusik als ein edles, intimes Instrument und erklingt daher oft solo oder in kleinen Ensembles.

Im Jahr 2001 trafen sich zwei Musikstudenten an der Kunst-Universität Teheran. Sie waren beide geradezu elektrisiert von der Santoor, wollten jedoch als Duo die Ausdrucksmöglichkeiten der persischen Zither erweitern. Es gab allerdings kaum geeignete Stücke für ein derartiges Duo. Das „Duo Santoor“ ist somit das erste iranische Ensemble, das professionell für zwei Santoors komponiert, arrangiert und deren Eigenart aufgreift: der pfeilschnelle Anschlag der Schlegel erfordert eine enge Verzahnung im Spiel der beiden Musiker und der anhaltende Saitenklang kreiert eine schwebende Mehrstimmigkeit. Nach Abschluss ihres Studiums in Teheran im Jahre 2006 beschlossen sie, ihr Studium im Frankreich bzw. in Deutschland fortzusetzen und als „Duo Santoor“ die Möglichkeiten der persischen Zither weiter auszuloten.

Poolad Torkamanrad Santoor • Rouzbeh Motia Santoor

Als westliche Zutat kommt die klassische Gitarre hinzu und die bundlose Gitarre, die in den letzten 20 Jahren zu einem neuen Instrument der türkischen Musikkultur wurde. Bei Kavpersaz dienen die Roots jedoch nicht als dekoratives Beiwerk, nicht der beiläufigen folkloristischen Unterhaltung, es nutzt das Potential der anatolischen Musiktraditionen. Das Quartett kreiert aus dem Klangreservoir seiner Instrumente und aus dem melodischen und rhythmischen Reichtum Anatoliens einen konzertanten Kosmos. Nach jahrelanger Bühnenerfahrung in verschiedenen Bands schlossen sich die vier türkischen und kurdischen Musiker erst vor wenigen Monaten zu einem eigenen Ensemble zusammen, um ihre Erfahrungen in ein kunstvolles Ensemblespiel einzubringen.

Yasin Boyraz Kaval und Erbane • Umut Yılmaz Baglama • Fethi Ak Darbuka u.a. •
Barıs Boyraz Klassische Gitarre, Davul

Edgar Knecht – „Good Morning Lilofee“
Atemberaubender Streifzug durchs "Old German Songbook"
„Eine solche Musik hat die Welt wohl noch nicht gehört“ schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung, das
Jazzpodium findet Edgar Knechts Musik „schlichtweg grandios“ und der Kölner Stadtanzeiger hält ihn für
einen „der besten Jazz‐Pianisten Deutschlands“.
Knecht gelingt, was viele für unmöglich hielten: Altes deutsches Liedgut formt er zu einem aufregenden Mix
aus Jazz, Klassik und World und platziert diesen „frischen deutschen Beitrag zum Fundus der Weltmusik“
mitten in der internationalen Szene.
Auf ihrer aktuellen Tour stellen Edgar Knecht und sein Trio ihre von der Kritik als "sensationelles Album"
gelobte CD „Good Morning Lilofee“ vor.

Edgar Knecht (piano, composition) • Rolf Denecke (bass) • Tobias Schulte (drums, percussion)
Bändi
Finnischer Tango
"Der Tango ist der Blues der Finnen", soll der Altmeister des finnischen Films Aki Kaurismäki
einmal gesagt haben und BÄNDI spielt Finnischen Tango. Dabei entstaubt das Frankfurter
Ensemble die wunderbar-traurigen Ohrwürmer des Finnischen Tangos der 30er- bis 60er-Jahre, die
von der Sehnsucht, der unglücklichen Liebe und der Sehnsucht nach der unglücklichen Liebe
handeln. BÄNDI mixt diese höchst gekonnt mit Bossa-, Rumba-, Jazz- und Country-Elementen und
ihre CD „Satumaa“ wird landesweit in den Rundfunkanstalten gespielt. „Mitreißend, charmant und
ein wenig melancholisch“, schrieb die FAZ über diese ganz eigene Hommage an den Finnischen
Tango.
Kristina Debelius (Vocals/Stagepiano/Akkordeon) • Volker Denkel (Gitarre) • Tobias Frisch (Geige/Vocals/Kazoo) • Johannes Kramer (Kontrabass) • Thomas Salzmann (Drums/Percussion)

www.myspace.com/baendi • Booking: baendi@gmx.de
Lao Xao
exotische klangräume

Alle reden von Weltmusik, aber wer kennt sich schon wirklich aus in der musikalischen Tradition der Völker des Fernen Ostens? Um so spannender, verblüffender und manchmal auch verwirrender ist es, den musikalischen Erkundungsreisen zu folgen, die das Dresdner Lao Xao Trio durch akustisch und emotional unerforschte Grenzbereiche zwischen vietnamesischer Folklore und westlichem Jazz, zwischen ausgeklügelten Prog-Rock-Strukturen und freier Improvisation führen.
Ein wenig Abenteuerlust gehört schon dazu, will man den drei Entdeckern folgen, geschärfte Sinne sowieso. Unerwartete Einsichten in exotische Klangräume sind der Lohn. Im Zentrum von Lao Xao (das Wort steht in Vietnam für Lärm und Tumult) steht die fantastische Stimme der hier als Tochter vietnamesischer Eltern geborenen Khanh Nguyen, die im Spannungsfeld von europäischer und fernöstlicher Klangkultur enorme Ausdruckkraft entfaltet.

Khanh Nguyen Gesang (Percussion) • Diethard Krause (Cello) • Stefan Jaenicke (Gitarre)
Akkitation Arkestra
Worldjazz imaginaire

Unschuldig wird ein harmlos-schönes mazedonisches Liedchen angestimmt. Ganz allmählich gerät es in die kreativen Fliehkräfte einer lustvollen Improvisation und wird in Folge komplett auseinander genommen. Nach einer Weile setzen die vier Dekonstrukteure alles wieder hübsch zusammen: Sie wollen ja nur spielen.
„Worldjazz Imaginaire“ nennen die vollprofessionellen, musikstudierten und bereits mit allen Wassern des Muggenalltags in E- und U-Musik gewaschenen Musiker, wohnhaft in Halle und Leipzig, ihre Musik. Ihr Namen sind bekannt in der Szene. Der breite und vielschichtige künstlerische Background ist ohnehin nicht zu überhören: Reichlich Erfahrung fließt in ihre weltmusikalische Phantasien ein, viel Groove und eine relaxte Coolness. Alles geht, nichts muss. Minimalistischer Bigbandsound zu viert.

Michael Breitenbach (Sopransax, Ewi) • Davit Drambyan (akustische & elektrische Gitarre, Gesang) •
Peter Kuhnsch (Percussion) • Akki Schulz (Kontrabass, Gesang)
1K Systems - Electronic World Beats
Von den Klangwelten des nahen und fernen Ostens über die treibenden Rhythmen Afrikas geht es direkt in die Clubs des 21ten Jahrhunderts. Man kann sich entspannen und die Reise genießen oder bewegt sich zum »Sound of a different bass drum«. 1K Systems ist das gemeinsame Projekt der beiden Musiker/Produzenten Lelonik und Cla:s (aka DJ DBA). Mitte der 90er kreuzten sich ihre Wege in der noch jungen Asian Underground Szene um den Tablatronic-Virtuosen Talvin Singh. Nach 2 Complication-CDs und diversen Remixen für Künstler wie Ryukyu Underground, Dao, Norasia u. a. stellen sie nun ihr erstes Studio-Album als 1K Systems vor.
Mit ihrer neuen Liveband können sie nun komplette Events mit Live-Musik und DJ-Sets bedienen, die das Publikum mitnehmen auf eine treibende musikalische Weltreise.

Friedel Lelonek (Percussion, Samples) • Claas Sandbothe (Schlagzeug) •
Nadaprem Viola (Bansur, Woodwinds) • Sebastian Schwerdhöfer (Keyboards)
Kellerkommando
Fränkische Volxmusik mit russischem Gangstarap

Wo finden die popkulturellen Innovationen des 21. Jahrhunderts statt? In Berlin, Tokyo oder New York? Falsch geraten: In der idyllischen fränkischen Bierstadt Bamberg hat eine Truppe junger Menschen eine musikalische Revolution losgetreten: das kuriose Kellerkommando vermengt althergebrachte Volxmusik aus Franken mit fetten Hiphopbeats von heute inklusive russischem Gangsterrapper. Die Refrains der künftigen Volxmusik-Hiphop-Hits gehen dabei zurück auf traditionelle fränkische Lieder, wie sie in Wirtshäusern und auf Kirchweihen gesungen wurden und teilweise noch werden.
Wie in Rap-Texten wird dabei viel von Feiern, Sex und sozialen Missständen erzählt. Kellerkommando beweist: Hiphop ist die Volxmusik von heute! Die Süddeutsche Zeitung bringt es auf den Punkt. Sie titelt “Kerwa und Coolness"!

David Saam (Akkordeon, Gesang) • Dimitri Hinter (Rap) • Stefan Schalanda (Trompete) •
Ilya Khenkin (Posaune) • Patrick Köbler (Keyboard) • Sebastian Schubert (Bass) •
Norbert Weinhold (Schlagzeug)
Nathalie & Natalie

Das Repertoire dieses akustischen Ensembles ist vielfältig. Hier verbinden sich Walzer, Reggae, Musette, Tango, Salsa, Merengue und Foxtrott. Die Kompositionen und Arrangements stammen von der klassisch ausgebildeten Pianistin und Akkordeonistin Natalie Böttcher sowie dem Jazzmusiker Guido Jäger. Die Lyrics sind ausdrucksstarke Texte und Poesie aus der Feder von Nathalie Mouillot. Jedes Stück eröffnet einen ganz eigenen Kosmos. Das Projekt findet seine Dimension am besten live.
Das Quartett lebt von der Bühnenpräsenz und besonderen Stimme der Sängerin, der gemeinsam geführten Moderation beider Frauen und dem Miteinander spielen der Musiker, wo jeder Platz und Raum findet, seine Eigenarten zu entfalten.

Nathalie Mouillot (Gesang) • Natalie Böttcher (Akkordeon, Klavier) • Guido Jäger (Kontrabass) •
Niels Henrik Heinsohn (Schlagzeug)
Danube´s Banks
Zeitgenössischer Gypsy Swing

Danube´s Banks sind 6 Musiker mit verschiedenem musikalischem Hintergrund, die den klassischen Gypsy Swing auf ihre Art mit Einflüssen von Klezmer, BalkanPop, Latin und HipHop erweitern. Ursprünglich als Straßenband konzipiert, spielen sie inzwischen auch gerne in Bars und Clubs. Dennoch pflegen sie weiterhin ihre Wurzeln – das heißt: Bei gutem Wetter kann man sie auf den Straßen St. Paulis sehen und hören. „Wir glauben dass Musik den Zuhörern nur dann Freude bringt, wenn wir sie auch beim Spielen empfinden, deswegen ist jeder Auftritt für uns etwas Besonderes ... Wenn du uns siehst und bei dir der Funke überspringt, weißt du, was gemeint ist!“
Timo Zett Selmer-Style (akustische Gitarre, Gesang) • Benjamin Dau Selmer-Style (akustische Gitarre), akustische Mandoline) • Jonathan Wolters (Klarinette, Gesang, Percussion) •
Jan-Hendrik Erbe (Tenorsaxophon) • Lorenz Schmidt (Schlagzeug, Cajon, Percussion) •
Alex Szustak (Kontrabass, Gesang)
Aavaan
Mystische persische Melodien

Zwei Musiker aus dem Nordiran, die sich erst kürzlich in Hannover kennenlernten, widmen sich der klassischen und traditionellen Musik ihrer Heimat. Auf typischen persischen Instrumenten spielen sie hauptsächlich eigene Kompositionen. Ihre Stücke, von den beiden studierten Instrumentalisten hochvirtuos vorgetragen, zeigen sich farbenreich und verschwenderisch ausgeschmückt, klingen dabei immer hoch ästhetisch. Auch wenn diese Musik für westeuropäische Ohren weniger vertraut sein mag, fesselt sie jedoch schnell aufgrund ihrer sanften Melodien.
Diese weit verzweigten prächtigen Arabesken präsentiert das junge Duo AAVAAN nicht nur künstlerisch kompetent, sondern auch einnehmend charmant.

Misagh Joolaee Kamancheh (Setar) • Kaveh Madadi Tombak (Daf, Gesang)
Evelyn Kryger
Balkan-Dysco-Polka-Hopsza

Lustvoll wildert Evelyn Kryger in fast allen Idiomen, zitiert humorvoll und mixt ausgefeilt Balkan-Gypsy-Feuer mit Polka-Disco-Jazz zu – wie sie es selbst nennen – Hopsza. Das ist freche Musik, die Spaß macht, ungemein charmant Grenzen einreißt und ohne Umwege sofort alle Gliedmaßen in rhythmische Zuckungen versetzt. Angetrieben wird dieses aufgekratzte Spektakel häufig vom spannenden Dialog zwischen Violine und Saxofon. Dabei prescht die Combo voller Lebensfreude nach vorn, um mit überraschenden Brüchen und ungewöhnlichen Taktarten sich jeder Stilschublade zu entziehen.
Rebecca Czech (Violine) • Christoph Kaling (Altsax, Samples) • Malte Hollmann (Klavier, Synthesizer, Melodica) • Hannes Dunker (Schlagzeug) • Jonas Holland-Moritz (Bass, Tenorhorn)
LebiDerya
Oriental Jazz Impressions

LebiDerya ist ein Quartett, das Oriental Jazz spielt. Im Mittelpunkt steht der in Karlsruhe geborene Muhittin Temel mit seiner türkischen Kastenzither . Sie beeindruckten mit ihrer hervorragenden Virtuosität und einem stimmigen musikalischen Konzept, das sie ernst aber unverkrampft verwirklichten. Ihr Mut, im 20-minütigen Wettbewerbskonzert mit nur zwei intensiv ausgespielten Eigenkompositionen anzutreten, wurde von der Jury
belohnt.
Muhittin Temel (türkische Kastenzither) • Johannes Stange (Trompete)
Stefan Baumann (Saxofon) • Joss Turnbull (Percussion)
Papaul
African Beatbox

Papaul besteht aus dem jungen Beatboxer Paul Brenning, der nur mit Mund und Rachen den Sound eines Schlagzeugs entstehen lässt, und dem erfahrenen Multi-Instrumentalisten Pape Dieye, der aus dem Senegal
stammt. Ihr bislang einzigartiges Projekt überzeugte die Jury durch eine ebenso witzig wie mitreissend vorgetragene Show. Der interkulturelle musikalische Dialog auf der Bühne verwirklichte die Idee von creole in
nahezu perfekter Weise.